Rolltor einbauen im Kanton Aargau
Ein Rolltor rollt sich oberhalb der Toröffnung in einem Kasten auf. Es eignet sich besonders dann, wenn die Decke nicht für Führungsschienen genutzt werden soll oder kein Platz für ein Sektionaltor vorhanden ist. Rolltore werden in privaten Garagen, aber auch in gewerblichen und industriellen Gebäuden eingesetzt.
Wir nehmen Anfragen entgegen und prüfen, ob eine Vermittlung an einen geeigneten selbstständigen Fachbetrieb möglich ist. Die technische Beurteilung, das genaue Ausmass, die Produktauswahl, die Offerte, die Montage und die Inbetriebnahme erfolgen durch den beauftragten Fachbetrieb. Der Vertrag über die Ausführung kommt direkt zwischen der auftraggebenden Person und dem Fachbetrieb zustande.
Kasten (Rollkasten)
Der Kasten ist das zentrale Element eines Rolltores. Er nimmt das aufgerollte Torblatt auf:
Position des Kastens
Der Kasten wird oberhalb der Toröffnung montiert – entweder innen, aussen oder im Sturzbereich. Die optimale Position kann nach Prüfung vor Ort festgelegt werden.
Kastenabmessungen
Die Grösse des Kastens hängt vom Durchmesser der aufgerollten Lamellen ab. Je grösser das Tor, desto grösser der benötigte Kasten.
Kastenmaterial
Der Kasten wird in der Regel aus Stahlblech oder Aluminium gefertigt. Er kann wärmegedämmt ausgeführt werden.
Verkleidung
Der Kasten kann mit einer Verkleidung versehen werden, die farblich auf das Tor oder die Fassade abgestimmt wird.
Lamellen
Das Torblatt eines Rolltores besteht aus einzelnen Lamellen, die miteinander verbunden sind:
Profilformen
Es gibt verschiedene Lamellenprofile: mikroprofiliert, glatt, mit oder ohne Sicke. Die Wahl beeinflusst die Optik des Tores.
Material
Lamellen werden meist aus Stahl oder Aluminium gefertigt. Alu-Lamellen sind leichter und korrosionsbeständiger.
Dämmung
Gedämmte Lamellen enthalten einen Dämmstoffkern (meist PUR-Schaum). Sie verbessern die Wärmedämmung und reduzieren Geräusche.
Farbe und Beschichtung
Die Lamellen können in verschiedenen Farben und mit unterschiedlichen Oberflächenstrukturen gewählt werden.
Führungsschienen
Die seitlichen Führungsschienen führen das Torblatt zuverlässig nach oben und unten:
C-Schienen
Die Lamellen laufen in C-förmigen Schienen. Diese werden seitlich der Öffnung montiert und benötigen je nach System einen gewissen Seitenraum.
Befestigung
Die Schienen werden an der Wand oder in der Laibung befestigt. Die Stabilität der Verankerung kann vor Ort durch den Fachbetrieb geprüft werden.
Antrieb und Motor
Rohrmotor
Bei Rolltoren kommt meist ein Rohrmotor zum Einsatz, der direkt in die Welle integriert ist. Er arbeitet leise und platzsparend.
Steuerung
Die Steuerung erfolgt über Handsender, Taster oder ein Smart-Home-System. Die Endlagen werden elektronisch oder mechanisch eingestellt.
Kraftabschaltung
Moderne Antriebe stoppen bei Hindernissen. Diese Sicherheitsfunktion muss korrekt eingestellt werden – die Einstellung erfolgt durch den Fachbetrieb.
Notentriegelung
Bei Stromausfall kann das Rolltor über eine Notentriegelung von innen manuell bedient werden.
Notentriegelung und Notbetrieb
Innentriegelung
Ein roter Griff an der Innenseite ermöglicht die manuelle Bedienung bei Stromausfall. Die Zugänglichkeit sollte von innen jederzeit gegeben sein.
Aussentriegelung
In manchen Fällen kann auch eine Aussentriegelung vorgesehen werden – zum Beispiel mit einem Schlüsselschalter. Der Fachbetrieb kann prüfen, ob dies möglich ist.
Platzbedarf und Einbausituation
Ein Rolltor benötigt bestimmte Einbaumasse. Diese können je nach System variieren:
Sturzhöhe
Der Kasten benötigt Platz oberhalb der Öffnung. Die benötigte Höhe hängt vom Durchmesser des aufgewickelten Torblatts ab.
Seitenraum
Für die Führungsschienen wird seitlich der Öffnung Platz benötigt. Der genaue Bedarf wird vom Fachbetrieb nach Prüfung festgelegt.
Tiefe
Der Kasten ragt in die Garage hinein. Die benötigte Tiefe ist abhängig vom Kastendurchmesser.
Öffnungsvarianten
Manuell
Das Rolltor kann mit einem Gurtwickler oder einer Kurbel von Hand bedient werden. Geeignet für kleinere Tore oder Budget-lösungen.
Elektrisch
Der Rohrmotor übernimmt das Öffnen und Schliessen. Praktisch für den täglichen Gebrauch und grössere Tore.
Automatik mit Sensor
In gewerblichen Umgebungen können Sensoren die Öffnung automatisch auslösen. Die Steuerung kann auf die Nutzung abgestimmt werden.
Smart-Home-Integration
Manche Steuerungen können in ein Smart-Home-System eingebunden werden – per App, Sprachsteuerung oder Zeitschaltuhr.
Dämmung und Wärme
Gedämmte Rolltore sind möglich, wenn die Garage an Wohnräume angrenzt:
Rolltore mit gedämmten Lamellen und Bürstendichtungen bieten eine verbesserte Wärmedämmung. Der U-Wert hängt vom Lamellenprofil und der Dämmstofffüllung ab. Eine vollständige Dämmung ist aufgrund des Kastens nicht in demselben Umfang möglich wie bei einem Sektionaltor. Mehr zur Dämmung
Geräuschentwicklung und Laufruhe
Lamellenbewegung
Die Lamellen gleiten in den Schienen. Bei gut gewarteten Systemen ist die Geräuschentwicklung gering. Die Laufruhe kann durch Wartung erhalten werden.
Motorgeräusch
Rohrmotoren arbeiten vergleichsweise leise. Die Geräuschentwicklung kann je nach Modell und Einbausituation variieren.
Wartung und Pflege
Ein Rolltor benötigt regelmässige Wartung für einen zuverlässigen Betrieb:
Reinigung der Schienen
Schmutz und Ablagerungen in den Führungsschienen können die Bewegung beeinträchtigen. Eine regelmässige Reinigung wird empfohlen.
Prüfung der Dichtungen
Die Bürstendichtungen an den Schienen sollten auf Verschleiss geprüft und gegebenenfalls ersetzt werden.
Schmierung
Bewegliche Teile können nach Bedarf geschmiert werden. Ein geeignetes Schmiermittel kann der Fachbetrieb empfehlen.
Funktionskontrolle
Die Kraftabschaltung und die Notentriegelung sollten in regelmässigen Abständen geprüft werden.
Rolltor im Aargau?
Wir nehmen Ihre Anfrage entgegen und prüfen, ob eine Vermittlung an einen geeigneten Fachbetrieb möglich ist.
Kurzanfrage
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